Feb 28 2014

Vale will Gewinn mit NE-Metallen bis 2015 vervierfachen


Der brasilianische Bergbaukonzern Vale, dessen Schwerpunkt auf der Eisenerzförderung liegt, will den Gewinn seiner NE-Metallsparte im Laufe des nächsten Jahres in etwa vervierfachen. Das sagte der Geschäftsführer des Bereiches, Peter Poppinga. Erreicht werden soll dies durch neue Kupfer- und Nickelminen, die ihren Betrieb aufnehmen, sowie durch höhere Preise infolge des indonesischen Ausfuhrverbots von Roherzen. Bereits im Jahr 2013 hat Vale das EBITDA der NE-Metallsparte erheblich gesteigert – um 172 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,64 Milliarden US-Dollar. Vale ist dabei vor allem im Nickelbergbau präsent, wo das Unternehmen weltweit die Nummer 2 nach Produktionsmenge ist, und im Kupferbergbau. In den letzten beiden Jahren haben die Brasilianer insgesamt 6,72 Milliarden US-Dollar in neue und bestehende NE-Metall-Projekte investiert. Damit steigerte Vale seine Nickelproduktion 2013 um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 260.000 Tonnen und die Kupferproduktion um 27 Prozent auf 370.000 Tonnen.

Poppinga rechnet damit, dass das Anlaufen der Förderung beim Kupferbergbauprojekt Salobo in Brasilien sowie der Nickelbergbauaktivitäten in Neukaledonien, in Kanada sowie in der Onca-Puma-Nickelmine in Brasilien Vale im Jahr 2015 zusätzliche drei Milliarden US-Dollar an EBITDA im Vergleich zum vergangenen Jahr bescheren wird. Eine angenommene Steigerung der Nickelpreise auf 20.000 US-Dollar pro Tonne vom letztjährigen Durchschnittspreis von 14.900 US-Dollar pro Tonne könnte weitere 1,5 Milliarden EBITDA generieren, sagte Poppinga in der Hoffnung auf eine anhaltende Wirkung des indonesischen Ausfuhrverbots. „Dann wären wir bei einem EBITDA von rund sechs Milliarden US-Dollar, was noch sehr konservativ gerechnet ist, weil wir glauben, dass die Preise wegen des indonesischen Ausfuhrverbotes noch erheblich höher liegen können“, sagte Poppinga.

MBI/DJN/mol/28.2.2014




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