Feb 11 2014

WV Stahl: Auftragseingänge im vierten Quartal rücklä


Die Auftragseingänge der deutschen Stahlindustrie bei den Walzstahlerzeugnissen gingen im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 8,99 Millionen Tonnen zurück. Zuvor waren sie zwei Quartale in Folge angestiegen, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag mitteilte. Auch die Auftragsbestände gaben den Angaben zufolge nach von 8,39 Millionen Tonnen auf 8,11 Millionen Tonnen, haben allerdings gegenüber dem Vorquartal um 5 Prozent zugelegt. Insgesamt seien die Bestellungen 2014 trotz des konjunkturellen und strukturell schwierigen Umfeldes in etwa auf dem Level des Vorjahres geblieben.

Den Rückgang der Bestellungen im Schlussquartal 2013 führt die WV Stahl zum Teil auf Arbeits- und Brückentageeffekte im November und Dezember zurück. Außerdem hätten Kunden Bestellungen in das neue Jahr verschoben, um ihre Bilanzen zu schonen. Erste, noch vorläufige Indikationen, deuten nach Angaben des Verbandes auf einen wieder kräftigeren Auftragseingang im Januar hin.

Die Stahlkonjunktur bleibe somit moderat aufwärtsgerichtet. Der Erholungsprozess sei aber unverändert fragil. Weiterhin teilte die WV Stahl am Dienstag mit, dass die deutsche Rohstahlproduktion im Januar im Vergleich zum Dezember um 2,2 Prozent auf 3,663 Millionen Tonnen gestiegen ist (siehe auch Tabelle).

MBI/12/mol/11.2.2014




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